Der bevorstehende Wechsel an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wirft seine Schatten voraus. Einige Währungshüter hätten Vorbehalte, mit erforderlichen Änderungen am Zinsausblick schon bereits geldpolitische Weichen für einen Nachfolger von EZB-Präsident Mario Draghi zu stellen, sagten vier mit den Überlegungen vertraute Personen. Weiterlesen

Im Dezember sind die Preise in der Euro-Zone um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Die Teuerungsrate liegt deutlich unter dem Ziel der EZB.

Die EZB dürfte die Veröffentlichung der Inflationszahlen für den Euro-Raum im Dezember aufmerksam verfolgt haben. Denn das neue Jahr bringt einen Wendepunkt für die Europäische Zentralbank (EZB) und ihren Präsidenten. Weiterlesen

Mario Draghi hat mit wenigen Worten die Märkte bewegt. In einer Anhörung vor dem Währungsausschuss des Europaparlaments sprach er ungewohnt deutlich von Anzeichen für eine steigende Inflation im Euroraum. „Wir erwarten, dass die Inflation in den kommenden Monaten weiter steigt und die Verknappung des Arbeitsangebots zu steigenden Löhnen führt“, sagte Draghi. Weiterlesen

Bis Jahresende will die EZB ihre Anleihenkäufe beenden. Für Jens Weidmann ein Zeichen, dass die Tage der lockeren Geldpolitik gezählt sind.

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann auf Kurs in Richtung einer weniger expansiven Geldpolitik. Weiterlesen

Die Arbeitslosenquote ist weiter gesunken, was zu einer Erhöhung der Löhne und somit auch der Preise führen sollte. Einige Volkswirtschaften müssten sich zudem, nach gängigen Schätzungen, einer Vollauslastung nähern. Tun sie aber nicht. Es scheint zwar, als wären die letzten Hürden überwunden, warum aber der große Richtungswechsel ausbleibt, darüber streitet sich die Fachwelt. Weiterlesen

Die jüngsten Prognosen sehen eine leichte Abschwächung der europäischen Wirtschaft voraus. Darüber hinaus liegt die Inflation noch immer unter dem Zielwert der EZB von zwei Prozent. In der Eurozone beträgt sie im März 1,3 Prozent, in Deutschland 1,6 Prozent. Eine nachhaltige Steigerung in diesem Bereich hatte Draghi zur Bedingung für den Ausstieg aus den Anleihekäufen gemacht. Momentan kauft die EZB für monatlich 30 Milliarden Euro vor allem Staatsanleihen. Demnächst muss die Notenbank entscheiden, wie es mit diesen Käufen über den September hinaus weitergeht. Weiterlesen

Insgesamt scheint die Zentralbank die Märkte auf einen bevorstehenden Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik vorbereiten zu wollen. Das jedenfalls lesen Analysten aus der Mitteilung zum Zinsentscheid heraus. Bei der Bekanntgabe der Beschlüsse verzichtete die EZB auf die zuletzt übliche Formulierung, dass die Notenbank ihre milliardenschweren Anleihenkäufe ausweiten könnte, sollten sich die Rahmenbedingungen verschlechtern. Weiterlesen

Es gibt wenig Zweifel daran, dass die Zinsen steigen werden. Offen ist jedoch, wann, wie schnell und wie stark dies geschehen wird. Die Risiken, die von dieser Wende ausgehen, sind enorm. Weiterlesen

Auch im Jahre 2018 bleibt es spannend, denn die extrem expansive Kombination von Nullzinsen und Anleihekäufen ist immer noch eine Notfallmaßnahme, für welche die Rechtfertigung abhandengekommen ist. Dies ist aber keine nachhaltige Lösung. Zudem wird die Euro-Schwächung im Verhältnis zum US-Dollar das Problem des deutschen Leistungsbilanzüberschusses weiter verschärfen. Weiterlesen

Die letzte Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) zur aktuellen Geldpolitik wurde mit deutlich höherer Spannung erwartet als die vorhergehenden. Es stand die Frage im Raum, ob EZB-Chef Mario Draghi es seiner amerikanischen Notenbankkollegin gleichtun und den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik einläuten werde. Weiterlesen