Einträge von Lennart Samuelsen

Die EZB sieht noch keinen Anlass für Optimismus und Entspannung

Glaubt man den Worten von Christine Lagarde, so blicken die Finanzmärkte eventuell zu optimistisch auf die Konjunkturaussichten. In ihrer Rede auf dem Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds bezeichnete Christine Lagarde die Risiken wie folgt: “Dies macht die Bewertungen anfällig für eine Bandbreite an möglichen negativen Überraschungen, sei es beim Wachstum, bei der Inflation, bei der Geldpolitik […]

Die Neukreditvergabe verlangsamt sich

Das Netto-Kreditwachstum in der Eurozone ist zurückgegangen. Diese Entwicklung ist sicherlich ein Teil der Skepsis auf Seiten der Banken, Unternehmen und Kunden in gleichem Maße. So wurde trotz einer historisch hohen Inflation von 7,5% in Deutschland nur ein Kreditwachstum im Firmenkreditsegment von 4,2% erreicht.

Ein Ruck geht durch die Zentralbanken

Die Volkswirtschaften weltweit haben in der momentanen Situation alle ein ähnliches Thema, die immer noch steigende Inflation. Bisher sind die Reaktionen darauf sehr gemischt gewesen, so haben die FED und einige kleine Zentralbanken bereits die ersten Zinsschritte unternommen, jedoch haben große Institute, wie die EZB, bisher keine Zinsschritte angekündigt.

Die Zinsentwicklung nimmt Fahrt auf

Die letzten Wochen haben uns bei den Anleiherenditen ein deutliches Plus beschert, mit einem noch beschleunigten Anstieg über die letzten Tage hinweg. Allein im Februar betrug der Anstieg über einen Viertelprozentpunkt. Betrachtet man die Refinanzierungseinstände der Banken, so haben sich hier um bis zu 0,6% höhere Preise niedergeschlagen.

Ist uns die FED mehr als einen Schritt voraus?

Joe Biden hat mit seiner kürzlich getroffenen Entscheidung, Jerome Powell eine zweite Amtszeit in dem Sessel des Notenbankchef zu belassen, ein deutliches Signal gesetzt. So werden die Pläne von Powell, die bereits begonnene geldpolitische Wende, weiter gestärkt. Die FED hat diese Maßnahme bereits Anfang des Monats begonnen und betreibt die Umsetzung sehr konsequent.

Bekommt die Welt eine zweite Immobilienkrise?

Die Märkte der Volksrepublik China gelten im Allgemeinen als sehr stark reguliert. Vielleicht konnten sich in den vergangenen Jahren gigantische Unternehmen im Reich der Mitte entwickeln. Bisher zählte dazu auch der Immobilienriese Evergrande, jedoch werden fast täglich neue Details über das Unternehmen öffentlich.