Die letzte Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) zur aktuellen Geldpolitik wurde mit deutlich höherer Spannung erwartet als die vorhergehenden. Es stand die Frage im Raum, ob EZB-Chef Mario Draghi es seiner amerikanischen Notenbankkollegin gleichtun und den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik einläuten werde.

Nach der Sitzung ist klar: Draghi bleibt vorsichtig und wagt nur leichte Vorstöße. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich der Eurokurs gestärkt und die Notenbank von einer Entscheidung über die Zukunft der Geldpolitik abgehalten. Hinzu kommen positive Tendenzen in der Wirtschaft, die zum Beispiel mit steigenden Exportzahlen für Deutschland aufwarten. Bisher wirkt sich der gestärkte Euro positiv aus und damit das so bleibt, sind gravierende Änderungen in der Geldpolitik nicht vorgesehen.

Keine gravierende Änderung in Sicht

Die Baufinanzierungszinsen haben sich binnen der letzten vier Wochen nur marginal verändert und seitwärts bewegt. Der aktuelle Bestzins für ein Immobiliendarlehen mit einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren beträgt derzeit um die ein Prozent.

Wer aktuell nach einer Immobilie sucht, kann daher nach wie vor von sehr niedrigen Zinsen profitieren und muss für die kommenden Monate auch nicht mit einem sprunghaften Anstieg der Zinsen rechnen.