Wohnimmobilien von Eigennutzern insbesondere im Umland der Großstädte gesucht und begehrt

Weniger Stadt, mehr Platz: Dieser Trend beim Immobilienkauf lässt sich nach Angaben der finanzierenden Banken nun auch in den Marktzahlen ablesen. Sie sagten im vergangenen Jahr Darlehen für Wohnimmobilien in Höhe von 108,3 Milliarden Euro zu, gut acht Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband deutscher Pfandbriefbanken in Berlin mitteilte. Stärkstes Segment waren Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Plus von knapp 15 Prozent.

„Wohnimmobilien haben nach wie vor Hochkonjunktur“, sagte Verbandspräsident Louis Hagen. Die höchsten Preissteigerungen gebe es in den „Speckgürteln“ der Metropolen, in den sieben größten Städten selbst stiegen die Preise langsamer. Hier äußere sich vielleicht ein Bedürfnis nach mehr Platz und Wohnen im Grünen, sagte Hagen.

Auch in den nächsten Jahren sei eine hohe Nachfrage nach Wohnungen und Häusern zu erwarten, hieß es. 2020 verteuerten sich Wohnimmobilien nach den Branchendaten im Schnitt um 7,5 Prozent.

Dieser Trend setzt sich bereits deutlich sichtbar in diesem Jahr 2021 fort. Die Kaufpreise für Häuser ziehen in den Speckgürteln weiter nach oben, die Nachfrage übersteigt deutlich das vorhandene Angebot.

Das Zinsniveau ist seit Jahresbeginn aufgrund der steigenden Renditen deutscher Pfandbriefe kontinuierlich angestiegen, weshalb wir unseren Kunden bei der Realisierung der Traumimmobilie zu einer langfristigen Zinssicherung raten.