Die jüngsten Prognosen sehen eine leichte Abschwächung der europäischen Wirtschaft voraus. Darüber hinaus liegt die Inflation noch immer unter dem Zielwert der EZB von zwei Prozent. In der Eurozone beträgt sie im März 1,3 Prozent, in Deutschland 1,6 Prozent. Eine nachhaltige Steigerung in diesem Bereich hatte Draghi zur Bedingung für den Ausstieg aus den Anleihekäufen gemacht. Momentan kauft die EZB für monatlich 30 Milliarden Euro vor allem Staatsanleihen. Demnächst muss die Notenbank entscheiden, wie es mit diesen Käufen über den September hinaus weitergeht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Einschätzung von Ratsmitglied Jan Smets wohl im Laufe des Sommers ihr Anleihen-Kaufprogramm auslaufen lassen. Einen entsprechenden Beschluss könnte die EZB nach ihrer Sitzung am 26. Juli bekanntgeben, sagte der belgische Notenbankchef dem „Wall Street Journal“ (WSJ) am Montag.

„Die jüngsten Daten stehen weiter im Einklang mit der wirtschaftlichen Expansion, die sich in einem robusten Tempo fortsetzt“, so Smets. Die EZB sei voraussichtlich bald bereit, ihr Bond-Kaufprogramm in Volumen von 30 Milliarden Euro pro Monat auslaufen zu lassen und den Schwerpunkt ihrer Kommunikation auf mögliche Zinserhöhungen zu verlagern. Somit verfestigt sich der Eindruck, dass die EZB die Zinswende vorbereitet.

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