Wenn EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf die schlichten Zahlen zur Inflation im Euro-Raum schaut, könnte sie eigentlich zufrieden sein. Mit der Steigerungsrate von 1,9 Prozent im Juni zum Vorjahr, die das europäische Statistikamt Eurostat nach einer ersten Schätzung vermeldet hat, liegt die Teuerung genau im Zielbereich der Europäischen Zentralbank (EZB).

Diese strebt einen Wert von „unter, aber nahe zwei Prozent“ an. Diese Marke hat sie über viele Jahre lang verfehlt. Im Mai war der Wert mit 2,0 Prozent auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren gestiegen. Nun hat er sich leicht abgeschwächt.

Allerdings verbirgt sich hinter den schlichten Zahlen viel Unsicherheit durch die Folgen der Corona-Pandemie. In Deutschland könnte die Inflation nach Schätzungen der Bundesbank in der zweiten Jahreshälfte zeitweise vier Prozent erreichen. Auch dieser Wert liegt weiterhin im Rahmen und für das Jahr 2022 liegt die Infaltionserwartung bei 2% bis 2,5% für die BRD.

Man blicke hier einmal zu den Nachbarn ín Südosteuropa und sieht in der Türkei einen aktuellen Inflationswert in Höhe von 17%. Diese gallopierende Inflation sorgt dort für eine große Nachfrage im privaten Grundstücks – und Immobilienerwerb. Das vorhandene Geld wird zum großen Teil in Sachwerte geparkt und wie traditionell schon immer dort üblich, wird gerne Gold und Schmuck gehortet.

 

Wir gehen aufgrund der aktuellen in Lage davon aus, dass sich die Konditionen für Immobiliendarlehen kurzfristig seitwärts bewegen und empfehlen unseren Kunden nach wie vor sich die Zinsen für einen längeren Zeitraum zu sichern