Die Bundestagswahl bleibt ohne Auswirkung auf die Märkte

Das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 bleibt zunächst ohne Auswirkung auf die Finanzmärkte. Zwar wird das Ergebnis durchaus Einfluss auf die nationale und europäische Politik nehmen, vorerst nicht aber auf die wirtschaftlichen Rahmendaten. Weiterlesen

Ein Anstieg der Zinsen in Sicht – die Baufinanzierung wird teurer

Das Bundesverfassungsgericht hat jüngst getrieben von drei Verfassungsbeschwerden entschieden, dass das Anleihenprogramm jenseits der Befugnisse der EZB liegt. Aus Sicht des Gerichtes habe die EZB mit ihrem Anleihen Wirtschaftspolitik betrieben, was wiederum ausschließlich Aufgabe der nationalen Finanzministerien ist.

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Kurskorrektur der EZB?

Neuigkeiten von der Europäischen Zentralbank (EZB) waren auf der Sitzung in Tallinn zu vernehmen. Zwar gab Mario Draghi keine grundlegende Änderung seiner lockeren Geldpolitik bekannt. Doch nachdem auf den letzten Sitzungen keinerlei Indizien für einen Wandel zu vernehmen waren, gab es nun erstmals ein minimales Anzeichen dafür beim Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung. Durch das Weglassen einer Formulierung in ihrer Erklärung zur zukünftigen Entwicklung schließt die EZB eine erneute Senkung des Leitzinses aus. Weiterlesen

Lichtblick nach der Frankreichwahl

Zuerst der Brexit, dann der Ausgang der US-Wahl – vielen dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein, dass das Ergebnis der französischen Präsidentschaftswahl so ausfiel, wie von der Mehrheit der Experten vermutet. Der Sieg des parteilosen Emmanuel Macron lies den Finanzmarkt entsprechend ruhig reagieren. Macron will die französische Wirtschaft stärken. Aufgrund der Schwäche französischer Anleihen in der Vergangenheit hatte die französische Zentralbank und auch US-amerikanische Anleihen mit Aufschlägen belegt, um diese für Investoren unattraktiver zu gestalten. Diese Strategie dürfte nunmehr zurückgefahren werden. Weiterlesen

Positive Entwicklung und negative Faktoren

Der weltweite Aufschwung gewinnt weiter an Fahrt und die erwartenden Ausläufer haben bereits die EU erreicht. Sogar in den schwächeren Ländern der Eurozone werden aktuell rückläufige Arbeitslosenzahlen gemeldet.

All diese Informationen und Entwicklungen würden unter normalen Umständen eine langsame Wende der Zinspolitik einläuten. Nach nunmehr fast neun Jahren könnte man den Startschuss für die Eindämmung der Inflation erwarten. Allerdings sind die Rahmenbedingungen nicht normal. So haben wir in der Eurozone nicht nur eine spezielle Konstruktion, die es bei der Zinspolitik zu berücksichtigen gilt, sondern auch politisch gesehen ein brisantes Umfeld, wie schon lange nicht mehr. Weiterlesen

Der Druck der EZB steigt

Nach der jüngsten Entwicklung der Inflation erhöht sich der Druck auf die EZB und deren Präsident Mario Draghi. Die Rufe nach einer Zinswende werden immer lauter, vor allem aus Deutschland.

Ernsthafte Erwartungen an ein Ende der ultraexpansiven Geldpolitik gibt es unter Volkswirten allerdings nicht. Es wäre zu früh für die EZB, dem Beispiel der FED zu folgen und eine Wende einzuläuten. Zwar lag die Entwicklung der Inflation in den vergangenen Wochen und Monaten über den Erwartungen und es wurde auch erstmals an der Zielmarke von knapp unter zwei Prozent gekratzt, allerdings ist fraglich, ob diese Entwicklung als nachhaltig zu betrachten ist. Weiterlesen

Gibt es eine Rückkehr der Euro Krise?

Die Angst um den Euro – Raum ist zurückgekehrt. Schaut man auf aktuelle Renditen für südosteuropäische Staatsanleihen, so steigen hier die Zinsen schon fast wieder in Richtung eines zweistelligen Zinses. Auch Frankreich und Italien bleiben aktuell nicht von steigenden Risikoaufschlägen verschont.

Betrachtet man nun die Daten der einzelnen Mitgliedsländer, so erkennt man deutlich an Frankreich, wie dramatisch sich hier seit Ende Dezember die Risikoeinschätzung geändert hat. Konnten in 2016 noch die 10-jährigen französischen Bonds zu einem Preis von 0,3 % angeboten werden, so sind inzwischen mehr als 0,75% fällig. Dies ist eine Steigerung von 150% in knappen sechs Wochen. Einen so schnellen Anstieg gab es in dieser Form seit dem Jahr 2012 nicht mehr. Weiterlesen

Die EZB bittet um Geduld

Die Rufe der Sparer nach steigenden Zinsen werden immer lauter, nachdem die Inflation aktuell weiter steigt und die EZB an ihrer Null-Zins-Politik festhält. Der Wert des Ersparten schwindet somit zusehends.

Die Angst der Sparer ist nur verständlich. So war die Inflationsrate in Deutschland im Dezember auf 1,7 Prozent gestiegen. Das gesetzte Ziel der EZB mit 2 Prozent ist somit nicht weit entfernt. Das Problem für die Deutschen ist nur, dass die Eurozone lediglich eine Inflation von zuletzt 1,1 Prozent nachweisen kann, dadurch hält die EZB an ihrem aktuellen Kurs weiter fest, da diese sich an der Eurozone orientieren. Weiterlesen

Unerwartete Reaktion auf die Ausweitung der lockeren Geldpolitik

Zinskommentar von Baufinanz Samuelsen – Dezember 2016

Entgegen der erwarteten Reaktion der Anleger, werden Anleihen im großen Stil abgestoßen. Die fallenden Kurse beflügelten die Renditen, was wiederum zu steigenden Zinsen führt.

Trotz der Entscheidung der EZB aus Anleihekaufprogramm um 540 Milliarden Euro auf 2,3 Billionen Euro auszuweiten, zeigen sich die Renditen der Staatsanleihen unbeeindruckt. Als Reaktion über diese Ausweitung ist aber ein Anstieg der Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zu beobachten. Können wir jetzt aber von einem nachhaltigen Anstieg, oder gar einer Trendwende sprechen? Die EZB wird Ihren Kurs sicher nicht ändern und weiterhin monatlich 60 Milliarden Euro in den Markt schießen. Weiterlesen

Die EZB hält an der Strategie fest

Zinskommentar von Baufinanz Samuelsen – November 2016

Nach der Einschätzung der EZB erholt sich die Währungsunion konstant. Eine gestiegene Beschäftigung, sowie eine gestiegene Jahreswirtschaftsleistung des Euroraums lassen sie zu diesem Schluss kommen.

Das Signal der EZB scheint damit eindeutig: die Reaktion der Finanzmärkte auf die Wahl von Donald Trump wirkt sich nicht auf die Entscheidungen der EZB zur Zinspolitik in Europa aus. Natürlich bleiben einzelne Reaktionen nicht aus, gerade was die Kursnotierungen diverser Anleihen angeht, aber das Einschlagen eines neuen Kurses durch die EZB ist damit vom Tisch. Weiterlesen