Die erste Frage: Mieten oder Kaufen?

Nach dieser Entscheidung folgen die nächsten Fragen:

Erwerb von Eigentum eines Hauses oder einer Eigentumswohnung?

Sollte es ein Neubauvorhaben oder eine Bestandsimmobilie sein?

Wer seinen Traum vom Immobilienerwerb ganz individuell erfüllen möchte, tendiert eher zu einem Neubau. Dieser bietet neben einer Mitgestaltung auch die Möglichkeit einer Energieeinsparung durch die beeindruckende energieeffiziente Bauweise in Deutschland. Eine Einsparung von mehr als 50 Prozent gegenüber einem Altbau sind gängig, vor dem Hintergrund stetig steigender Energiekosten sehr sinnvoll. Für die Finanzierung und Umsetzung dieser Vorhaben gibt es besonders günstige Konditionen z.B. in Form von KFW Darlehen. Lesen Sie hierzu gerne nähere Informationen unter dem Reiter der KFW.

Bestandsimmobilien bieten hingegen ein gewachsenes Umfeld und eine schnellere und einfachere Umzugsmöglichkeit.

Eigentum schaffen – Sicherheit für das Alter

Viele Argumente sprechen für einen Immobilienerwerb wegen der immer wichtig werdenden Altersvorsorge, der Umwandlung von Mietzahlungen in Eigentum oder nicht zuletzt das aktuell sehr günstige Zinsniveau. Bei einer der größten finanziellen Entscheidungen IHRES Lebens ist die sorgfältige Planung sehr wichtig. Dabei sind die wohl wichtigsten Fragen:

  • Wie und wo möchte ich leben?
  • Wohnung oder Haus?
  • Bauen oder Kaufen?
  • Was kann ich mir finanziell leisten?

Geplante und zusätzliche Kosten

Eine solide Immobilienfinanzierung ist die Basis eines jedes Immobilienerwerbes, unabhängig davon, ob Sie sich für eine Bestandsimmobilie oder einen Neubau entschieden haben. Neben dem Kaufpreis müssen auch die Kaufnebenkosten in jeden Finanzierungsplan einfließen. Die Kaufnebenkosten werden häufig nicht bedacht, können aber regional bis zu 15 Prozent des Kaufpreises betragen. Diese werden direkt vom Eigenkapital bezahlt, die Darlehenssumme, die für den reinen Kauf der Immobilie benötigt wird, wird dementsprechend reduziert.

Die Kaufnebenkosten beinhalten die Notarkosten, in Deutschland einheitlich 2 Prozent des Kaufpreises. Dazu kommt die Maklerprovision (in unterschiedlicher Höhe (und vor allem und die Grunderwerbssteuer, die in jedem Bundesland unterschiedlich ausfällt. Als Höchstsatz muss man mit 6,5 Prozent des Kaufreises rechnen.

Ein Neubau unterscheidet sich nicht wesentlich: wenn ein Grundstück und Haus von einem Bauträger verkauft werden, fallen die Kaufnebenkosten ebenfalls auf den gesamten Kaufpreis an. Weitere Kosten bei einem Kauf vom Bauträger: Gebühren für Behördengänge, die Grundstücks Einmessung und eventuelle -erschließung, die Baugenehmigungen sowie Kosten für Versicherungen während der Bauphase.

Wichtige Tipps bei Neubau

Bei vielen Gestaltungsmöglichkeiten können auch viele Fehler gemacht werden: von der Planung der Grundrisse über den Innenausbau bis zur Gestaltung der Außenanlagen – die Basis zur Erfüllung aller Wünsche, aber auch die für zahlreiche Fehler.

Baufinanz Samuelsen: ich berechne, welche Baukosten auf Sie zukommen, worauf Sie in der Gesamtkostenaufstellung achten sollten, um Überraschungen während der Bauphase zu vermeiden und wie sich eine überteuerte Nachfinanzierung verhindern lassen kann. Häufig vernachlässigt: Sonderausstattungen, Kosten für die Außenanlagen und ggf. einen Baugutachter. Diese Kosten können einen dramatischen Anstieg der Gesamtkosten verursachen.

Als hilfreich hat sich erwiesen: investieren Sie Zeit um Grundstück und Umgebung in Augenschein zu nehmen. Baugrundstücke werden häufig bereits mit einem Schild ausgewiesen, bevor man sie im Internet finden kann. Gemeinden geben oft bereitwillig Auskunft über neue Baugebietserschließungen. Dadurch lassen sich Maklerkosten und eventuelle Bauträgerkosten vermeiden und Sie wären die Ersten und hätten die Grundstücksauswahl!

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